Crèmeschnitten und Wadenkrämpfe
If you're not sure wether you are running or jogging, go faster.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Dienstag, 6. Juli 2010
Gigathlon: Neue Bikestrecke am "Shining Sunday"
wet wet wet
Auf der Sonntags-Bike-Tour lief anfangs alles gut, bis auf einige Wolken am Himmel. Beim Aufstieg zum Hörnli wurde ich von einem regelrechten Platzregen überrascht und war innert Minuten pflotschnass. Biken macht Spass!
Samstag, 3. Juli 2010
1 Tages-Berglauf
Der Eintagesberglaufcup: Alle 5 Etappen an einem Tag und das bei dieser Hitze. Irgendwie war ich froh, dass ich nur als Helfer dabei war, obwohl.. gejuckt hat es mich schon als ich die Läufer vorbeiziehen sah. Der Anlass war absolut top organisiert, wir Helfer wurden tiptop verpflegt und am Ende bekam ich sogar noch einen "Lohn" und eine feine Käseplatte. Merci vielmals ans OK!
Schaufelberger-Egg, Ziel Etappe 1
I
Speaker Hombi
Hopp Rolf!
Insgesamt waren etwa 130 Läuferinnen und Läufer am Start und fast alle liefen die 5 Etappen fertig. Gratulation zur Super Leistung! Mal sehen, beim nächsten Mal wäre ich gerne auch wieder als Läufer dabei..
Mittwoch, 30. Juni 2010
Feierabend-Biker
Der linke Fuss ist vom Sonntag her noch etwas lädiert, und in knapp 2 Wochen soll ich am Gigathlon als Biker zum Einsatz kommen. Also Gründe genut, endlich wieder mal aufs Bike zu sitzen - die letzte Zeit war etwas Lauflastig. Oh Mist, ich hatte ja kürzlich die Sattelstütze im Service, sie war nicht mehr ganz dicht.. Also zuerst wieder zusammenbauen. Wo ist denn der Tacho? Ach egal! Kette ölen, Dämpfer kontrollieren - oops - Plattfuss hinten. Doch lieber aufs Rennvelo? Irgendwann so gegen halbsieben habe ich es dann geschafft. Wo war jetzt schon wieder der Hebel fürs Gas?
Ist halt doch irgendwie schöner als Rennvelo fahren, die Abendstimmung mit Weitsicht war wunderbar, vom Allmen sah man den Pfäffikersee gülden leuchten. Immerhin habe ich ein paar meiner Lieblingstrails geschafft ohne auf die Fresse zu fliegen, glernt isch halt glernt, gell?
Ist halt doch irgendwie schöner als Rennvelo fahren, die Abendstimmung mit Weitsicht war wunderbar, vom Allmen sah man den Pfäffikersee gülden leuchten. Immerhin habe ich ein paar meiner Lieblingstrails geschafft ohne auf die Fresse zu fliegen, glernt isch halt glernt, gell?
Sonntag, 27. Juni 2010
Wieder einmal geschafft!
09:45, Sonnig heiss, 2000 Läufer am Start, ich in Startblock I. Bis Km 7 lief noch alles ganz wie geplant, ich liess mich einige Male überholen und passte auf dass ich nicht im roten Bereich lief. Am Verpflegungsposten auf dem Damm reichte mir Bettina einen Gel, den ich als Reserve einsteckte. Rundherum wird französisch, italienisch und manchmal auch undefinierbar gesprochen, das Feld ist echt international.
Ums Riederhorn lief es recht gut, trotz leichtem Gehumpel und ich freute mich auf den Anstieg zur Mosfluh, Bergauf würde ich den Fuss nicht mehr spühren.. Genau wie geplant war ich nach etwa 1:35 bei Km 14+, dort wo der Lauf eigentlich erst richtig anfängt (Der schnellste ist nach 1:35 im Ziel ;-). Die letzten paar Kilometer zogen sich auch diesmal wieder endlos dahin. Mindestens habe ich in den letzten Jahren gelernt, meinen Zustand richtig einzuschätzen und so lief eigentlich bis zum Ende alles nach Plan.
Blick aus der Gondel auf die Perlenkette der Läufer
Vogelperspektive
Beim Aufstieg zur Goppler Lücke fühlte ich mich offenbar zu sicher und habe zu wenig aufgepasst wo ich hintrete - schon war das Linke Fussgelenk verknorkst - Autsch!
Auch für die Zuschauer ein Abenteuer
Ja wo laufen sie denn?
Ums Riederhorn lief es recht gut, trotz leichtem Gehumpel und ich freute mich auf den Anstieg zur Mosfluh, Bergauf würde ich den Fuss nicht mehr spühren.. Genau wie geplant war ich nach etwa 1:35 bei Km 14+, dort wo der Lauf eigentlich erst richtig anfängt (Der schnellste ist nach 1:35 im Ziel ;-). Die letzten paar Kilometer zogen sich auch diesmal wieder endlos dahin. Mindestens habe ich in den letzten Jahren gelernt, meinen Zustand richtig einzuschätzen und so lief eigentlich bis zum Ende alles nach Plan.
Von hier aus hört man Schatz Bettina rufen!
Hinter mir hörte ich die längste Zeit einen Läufer keuchen und fluchen "ist jetzt auch egal", "dann werde ich halt Letzter", "kommt nicht mehr drauf an", "keuch, fluch". Irgendwann drehte ich mich um und sagte "schau mal meine Startnummer an, ich bin in Block 1 gestartet, du wirst bestimmt nicht Letzter", worauf er mir seine, ebenfalls blaue, Nummer hinhielt und sagte "ich auch..." - mindestens den musste ich also noch abhängen ;-). Am Ende reichte es immerhin noch für den 766 Gesamtrang, mein bisher schlechtestes Resultat, aber ich bin recht zufrieden damit!
Nur noch 200m
Endlich oben! Im Ziel durften wir dann ein schönes Gilet als Preis entgegennehmen. Die Stimmung im Zielraum war wie immer unvergleichbar, diesmal durften auch Zuschauer rein. Kaum wieder unten im Dorf gönnten wir uns dann sofort eine Bratwurst vom Grill und sassen auf der Wiese in der Sonne herum.
Da wir dieses Jahr bis Montag bleiben, konnten wir heute einen besonderen Nachmittag geniessen. Nach der Rangverkündigung setzten wir uns auf die Terasse der Bäckerei Imhof und schauten zu, wie sich das Dorf langsam leerte und die vielen Läufer und ihre Begleiter in Richtung Tal verschwanden. Endlich, die Bettmeralp gehört wieder uns!
Ich gratuliere besonders allen Finishern die uns in der Trainingswoche begleitet haben zu dieser Leistung! Roberto wünsche ich rasche Erholung und sei nicht lange enttäuscht - dieser Lauf ist Vergangenheit! Wir drücken Dir beim nächsten die Daumen!
Nach dem feinen Essen im Bettmerhof werden wir heute wohl besonders gut schlafen.
Samstag, 26. Juni 2010
Die Entscheidung
Heute Samstag war es einfach herrlich. Frühstück auf dem Balkon, dann etwas faulenzen. Bei einem Spaziergang um den See gab es ein feines Glacé und man konnte gemütlich auf dem Steg herumliegen. Ich fühle mich soweit gut und werde dem Gruppendruck nachgeben und morgen starten. Muss einfach aufpassen dass ich am Anfang nicht übermütig werde, die fehlenden langen Trainings werden sich sicher früher oder später bemerkbar machen. Bei der Startnummernausgabe gab es dann noch einen kleinen Schock - obwohl ich bei der Anmeldung eine relativ gemütliche Zeit angegeben habe, wurde ich offenbar anhand der bisherigen Resultate eingeteilt:
Ich muss im ersten Startblock starten, ojemine. Da kann ich ja schön gemütlich hintendrein wackeln und hoffen, dass mich bis zum Bettmersee niemand überholen muss vom hinteren Startblock.. Jänu, nun gehts ab ins Bachtla, zum Pastabuffet.
Freitag, 25. Juni 2010
Slow down - Sprint um den Bettmersee
Schon Freitag! Richtig schönes Sommerwetter, Sonnencrème ist ein lebensnotwendiges Zubehör. Der Morgenlauf führte uns durch den unteren Teil des Dorfes bis hinunter zur Talstation des Alpmatten-Lifts und dann durch den Wald alles wieder hoch bis zur Kreuzung mit der Laufstrecke. Für den Nachmittag war die kurze und heftige See-Sprint Runde auf dem Plan, was Bettina wieder in Erinnerung rief, warum sie früher nicht gerne rannte..
Was kommt wohl jetzt?
Udo bei der "Befehlsausgabe"
Der See und die Läufer
Letzte Startvorbereitungen
Es gibt wohl nichts schlimmeres für einen Ausdauersportler, als 1,4 Km Vollgas auf 2000 Meter über Meer zu rennen, angefeuert vom hochmotivierten Rest der Truppe.. Das war dann der letzte Kick vor dem Lauf (hust, hust..)
Ob das was wird mit der Schweiz?
Nach dem Match und einem feinen Grappa ab ins Bett, morgen ist Ruhetag!
Donnerstag, 24. Juni 2010
Der Sommer ist da!
Nun ist der Sommer auch auf die Bettmeralp gekommen. Plötzlich blühen die Alpenrosen und Enziane gehen auf. Wir Läufer können in kurzen Hosen und Shirts durch die Gegend rennen (was die Wanderer noch mehr in Erstaunen versetzt).
09:00 - via Wurzenbord auf den Kühboden und retour über die Wiese:
Der Morgenlauf war perfekt, super Wetter, schöne Strecke und es lief sich recht locker. Nach 75 Minuten waren wieder unten am See und konnten den Alp-Sommer geniessen. Am Mittag hat dann Bettina etwas "gestreikt": der Seensprint war angesagt: 1,4 Km und 200 Höhenmeter vom Bettmersee hoch zum Blausee (ist doch keine Sache, war nach 12 Minuten schon vorbei ;-).
Im Alpenrock-Cafe (Slowakei - Italien) war Bettina die einzige Frau ausser der Bedienung.. der Sonnenuntergang war ein Hammer und schon wieder geniessen wir den "Feierabend". Unterdessen bin ich gar nicht mehr so abgeneigt, den Lauf am Sonntag doch zu machen, wieder einmal heisst es: "wir werdn sehn wir werdn sehn.. "
Mittwoch, 23. Juni 2010
Generalprobe und noch mehr Kühe
Die Kühe sind überall, es ist wirklich lustig und wir Kuhflocken freuen uns natürlich darüber. Heute trafen wir uns erst um 10 Uhr, und schon bei der "Befehlsausgabe" versuchten die Kühe (teilweise mit Erfolg) Birgits Stimme zu übertönen. Das Ziel heute war das Bettmerhorn, es galt, den letzten Teil der Rennstrecke abzulaufen (ähm.. gehen?). Bettina und ich schlossen uns der etwas langsameren Gruppe mit Udo an. Via Blausee ging es hoch zum Grat, Moosfluh und immer weiter hinauf. Das Wetter zeigte sich nun von der allerbesten Seite, zum ersten mal brauchten wir Sonnencrème und Käppi. Die Strecke entlang dem Gletscher ist etwas vom Schönsten, dass es hier zu sehen gibt und der letzte Kilometer bis zur Bergstation ist immer wieder beeindruckend. Nach etwa 800 Höhenmetern heil oben angekommen, genossen wir den Ausblick und die Verpflegung, runter ging es mit der Bahn.
Am freien Nachmittag konnten wir endlich mal etwas faulenzen, was wir auch ausgiebig genossen, erst auf der Terasse der Bäckerei Imhof und später dann auf der Lounge des Kuhstalls. Der "Ruhetag" hat mir gut getan, ich fühle mich wieder recht fit. Seit unserer Ankunft am Samstag bin ich nun in 7 Trainingseinheiten schon gegen 10 Stunden gelaufen, da soll man auch mal etwas ausruhen zwischendurch ;-).
Schliesslich füllten wir dann beim traditionellen "Raclettessen" (die Meisten essen kein Raclette, aber fein war es) im Lusa unsere Speicher wieder auf. Bei Ghana - Deutschland haben wir dann tapfer bis zur Halbzeit durchgehalten, bevor wir den Aufstieg zum Tanzboden wieder unter die Füsse nahmen. Guet Nacht!
Schliesslich füllten wir dann beim traditionellen "Raclettessen" (die Meisten essen kein Raclette, aber fein war es) im Lusa unsere Speicher wieder auf. Bei Ghana - Deutschland haben wir dann tapfer bis zur Halbzeit durchgehalten, bevor wir den Aufstieg zum Tanzboden wieder unter die Füsse nahmen. Guet Nacht!
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